Krisen geschehen oft Nachts, wenn wir hilflos sind, da wir kaum
oder nichts sehen ohne Lichtquelle.
Daher benötigen wir um alles weitere zu veranlassen, in der
Regel als erstes Licht.
Viele denken als erstes an Kerzen bei Krisen, ich persönlich rate von Kerzen ab, sie verbrauchen Sauerstoff, es muss nach wenigen Stunden gelüftet werden und in der Regel sind diese nach 4-8 Stunden abgebrannt, zusätzlich besteht eine deutlich erhöhte Brandgefahr. Ein paar Kerzen zu besitzen, die lange brennen, ist definitiv richtig, diese sollten aber nicht die primäre Lichtquelle sein.
Zusatz Tipp: Wählt man hierbei noch eine Powerbank aus, welche selbst ein oder mehrere Lichter besitzt, ist man smart vorbereitet und hat zu den beiden mobilen Lichtquellen, sogar noch eine stationäre für den Raum in dem sich aufgehalten wird.

Im Winter ein essentielles Thema, wie in der 3er Regel wieder
zu finden!
Wenn durch einen Krisenfall die Heizung nicht mehr
funktioniert,
wie kann ich mich, in meinem Haus, Wohnung, Zimmer, warmhalten
?
Wasser ist der wichtigste Faktor in der gesamten Kette, wir Menschen benötigen permanent Wasser, in der oben genannten Regel, steht 3 Tage ohne Wasser. Dies ist allerdings die Zeit, bis der Zustand lebensbedrohlich wird. Lange vorher schon werden wir handlungsunfähiger. Frisches sauberes Wasser benötigen wir schon nach wenigen Stunden dringend! Daher ist die Versorgung und Sicherung der Wasservorräte, nach evtl. Wundversorgung und einem sicheren Rückzugsort, unsere höchste Priorität.

Nahrung ist in erster Linie und in den ersten Tagen nicht Überlebens wichtig, trotzdem essenziell wichtig, in zweiter Betrachtung. In einem Krisenfall muss man ruhig handeln und einen klaren Kopf behalten oder bekommen, mit einem stechenden Hunger im Magen, welchen wir nicht gewöhnt sind, lassen sich keine Guten und smarten Entscheidungen treffen.

Wenn es keine ausreichende med. Versorgung mehr gibt, sind die Kliniken und Ambulanzen, die ersten Institution die überlastet sind. Rettungsdienst und Feuerwehr, werden wahrscheinlich ebenfalls an ihre Belastungsgrenze kommen, wenn diese überhaupt noch zu kontaktieren sind, z.B. bei Stromausfall oder Blackout.
Ebenfalls ein großes Problem stellt die Hygiene im Bezug auf das WC da. Bei z.B. einem Stromausfall, wird das WC auch nicht mehr mit Wasser versorgt. Nach einem Toilettengang, ist der Spülkasten leer und die Toilette unbenutzbar. Ebenfalls stellt das waschen der Hände/Körper etc. eine Herausforderung da.

Kommunikation wird es bei einem Stromausfall oder z.B. Schneekatastrophen, sehr wahrscheinlich nicht mehr geben.
Ein Mindestmaß an Absprache, wie oben im Abschnitt
"Wissen" ist unerlässlich.
Jedes Familienmitglied oder enge Freunde, sollten einen
NAP (siehe oben) haben, welcher mit anderen abgestimmt ist,
damit keine Kommunikation im Kriseneintritt nötig
ist.
Ein Radio mit Batterie/Kurbelbetrieb ist zudem sehr hilfreich, Informationen von den Behörden zu bekommen. Hier gibt es eine vielzahl an Geräten in verschiedensten Größen und Ausprägungen.

Der Notfallrucksack oder auch als Fluchtrucksack bekannt, ist eine der Schlüsselkomponenten bei der Krisenvorsorge, da dieser extrem universell einsetzbar ist.
Er ist im stationären, wie mobilen Fall, die Grundlage und Rückgrat der smarten Krisenvorsorge.
Der mit Abstand wahrscheinlichste Fall für die Verwendung, ist der Brand oder im urbanen Bereich ein akuter Bombenfund, welches das sofortige Verlassen des Wohnraumes nach sich zieht.
In dieser Situation bleibt in der Regel nur wenige Sekunden/Minuten Zeit dass Gebäude zu verlassen, ein zusammensuchen von Kleidung, Dokumenten, Geld, Bildern etc. ist da nicht mehr möglich.
Ein gut gepackter Fluchtrucksack ist hier Gold wert !
Was gehört alles in einen minimalistischen Fluchtrucksack:
Tipps zum packen:
